aus dem Land

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Greifvogelschutz liegt uns seit Jahrzehnten am Herzen (Fr, 15 Feb 2019)
Aktuellen Berichten zufolge ermittelt die Polizei gegen einen 76-jährigen aus Groß Kummerfeld, der illegal Greifvögel gewildert und gefangen haben soll. Entgegen schnell geäußerter Mutmaßungen, ist der Beschuldigte kein Jäger und kein Mitglied innerhalb unseres Verbandes. Illegal aufgestellte Fallen sind weder gesetzeskonform noch waidgerecht. Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein e.V. verurteilt jedwede Form der Wilderei und illegalen Greifvogelverfolgung. Wer die Fangjagd in Schleswig-Holstein ausüben möchte, muss über einen speziellen Ausbildungsnachweis verfügen und sich an die jagdrechtlichen Bestimmungen halten. Hierzu gehört der Katalog der jagdbaren Wildarten, die Jagd- und Schonzeiten und die Verwendung von zugelassenen, geprüften und registrierten Fallen. Außerdem ist es verboten, lebendes Wild als Köder einzusetzen. Der Schutz unserer heimischen Greifvögel hat in Schleswig-Holstein eine lange Tradition. Der Landesverband der schleswig-holsteinischen Jägerinnen und Jäger setzt sich seit Jahren im Rahmen unterschiedlicher Projekte aktiv für den Greifvogelschutz ein. Greifvögel sind mit einer ganzjährigen Schonzeit belegt, da sie dem Jagdrecht unterliegen. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass sich gerade Jägerinnen und Jäger um den Erhalt der seltenen Beutegreifer bemühen. Dies zeigt sich unter anderem bei den Schutzaktionen zum Seeadler in Schleswig-Holstein. Es waren seinerzeit die Jäger, welche die letzten Brutpaare im Land bewacht haben. Aktuelles Sorgenkind der Jägerschaft ist vor allem die Wiesenweihe, deren Lebensraum immer kleiner wird. Mit Hilfe des „Artenschutzprojekts Wiesenweihe“ konnten die Jäger mit wissenschaftlicher Unterstützung des Wildtierkatasters Schleswig-Holstein bereits erste Erfolge beim Erhalt dieser Art erzielen. Die besondere Zusammenarbeit zwischen jagdlicher und wissenschaftlicher Praxis ermöglicht umfassende Monitoringprojekte wie beispielsweise die Rotmilanzählung für das Land Schleswig-Holstein in den Jahren 2008 bis 2012. Nicht zuletzt unterzeichneten der Präsident des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein e.V., der Vorsitzende der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft für Schleswig-Holstein e.V. und der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume bereits 2008 die Kieler Erklärung zum Schutz der Greifvögel in Schleswig-Holstein. Weitere Informationen zu den Projekten unter: -        Kieler Erklärung zum Greifvogelschutz  https://www.ljv-sh.de/downloads/func-startdown/26/ -        Artenschutzprojekt Wiesenweihe und Kornweihe  http://www.wildtier-kataster.uni-kiel.de/pages/projekte/artenschutzprojekt-wiesenweihe.php -        Rotmilanzählung für das Land Schleswig-Holstein in dem Jahren 2008 bis 2012  http://www.wildtier-kataster.uni-kiel.de/pages/tierarten/voegel/rotmilan.php
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Neue Landesverordnung über Verfahren in Wild- und Jagdschadenssachen (Thu, 03 Jan 2019)
Mit Wirkung vom 01. Januar 2019 ist die neue Landesverordnung über Verfahren in Wild- und Jagdschadenssachen in Kraft getreten.  https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/IV/Service/GVOBl/GVOBl/2018/gvobl_18_2018.pdf;jsessionid=B41975C4354B68F168368E0ACC8701CB?__blob=publicationFile&v=2
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Neue Landesverordnung über die Fangjagd (Thu, 03 Jan 2019)
Mit Wirkung vom 01. Januar 2019 ist die neue Landesverordnung über die Fangjagd (Fangjagdverordnung) in Kraft getreten.   https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/IV/Service/GVOBl/GVOBl/2018/gvobl_18_2018.pdf;jsessionid=B41975C4354B68F168368E0ACC8701CB?__blob=publicationFile&v=2
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Änderung des Landesjagdgesetzes SH (LJagdG)

Im Zusammenhang mit den erfolgten Haushaltsberatungen am 21. Februar 2018 im Landtag wurde in einem Artikelgesetz­ mit den Stimmen der Jamaika-Koalition ­ auch das Landesjagdgesetz Schleswig-Holstein (LJagdG) geändert.

Was wird sich ändern:

  • Die Befriedung von Flächen aus ethisch-moralischen Gründen für Juristische Personen wird gestrichen.
  • Eine Öffnungsklausel zur Schutz des Wildes vor Wildseuchen wird neu eingeführt. Diese versetzt die Jagdbehörden in die Lage:
    • Ausnahmen von den Verboten in § 19 Absatz 1 Bundesjagdgesetz und in § 29 Absatz 5 zulassen,
    • abweichend von § 27 Bundesjagdgesetz Anordnungen nach dieser Bestimmung auch zur Vorbeugung und Bekämpfung von Wildseuchen erlassen,
    • Schonzeiten abkürzen oder aufheben,
    • die Jagdschutzberechtigten zur Mithilfe verpflichten.
  • Eine Neuerung zur Mitwirkpflicht der Landbewirtschafter bei der Wildschadensverhütung auf Mais wird eingeführt. Will ein Landwirt hier in Zukunft Wildschäden angerechnet bekommen, wird er in die Pflicht genommen. Hierfür vorgesehen sind Jagdschneisen oder Zäune. Sind diese nicht angelegt, bekommt der Landwirt auch nur 50 % des Schadens ersetzt.

Neben der Änderung des LJagdG wurde auch der Haushalt verabschiedet. Mit Unterstützung der Regierungsfraktionen und dort vor allem den Abgeordneten Oliver Kumbartzky (FDP), Hauke Göttsch (CDU) und Heiner Rickert (CDU) wurde die Forderung der Landesjägerschaft nach finanzieller Unterstützung der Schwerpunktschießstände in Schleswig-Holstein umgesetzt. Die Koalition stellt 100.000 Euro für Sanierungsmaßnahmen der Schießstände im Land bereit.

Jamaika: Auszug aus dem Koalitionsvertrag

Wir streben vitale und dem Standort angepasste Wildbestände in Schleswig-Holstein an. Ziel unserer Jagdpolitik ist, weiterhin dem Arten- und Naturschutz gerecht zu sein. Ebenso setzen wir auf das Vertrauen in die Sachkunde und das selbstbestimmte Handeln von Jägerinnen und Jägern.

 

Wir werden einen „Runden Tisch“ mit Jagdverbänden, Naturschutzverbänden und Tierschutzverbänden einrichten, um jagdfachliche Fragen wie u.a. Monitoringprogramme von wildlebenden Tieren zu diskutieren.

 

Der Schutz und die Hege der Niederwildbestände insbesondere von Rebhuhn, Hase und Fasan werden eng verzahnt mit dem Vertragsnaturschutz der Landwirtschaft.

 

Grundsätzlich planen wir keine substantiellen Änderungen im Jagdgesetz. Sollte es neue Bundesregelungen geben, die eine Anpassung des Landesjagdgesetzes in Bezug auf bleifreie Jagd notwendig machen, werden wir das Landesjagdgesetz im Sinne der jetzigen landesrechtlichen Regelung überarbeiten.

 

Die Regelung, dass juristische Personen Flächen von der Jagdausübung befreien lassen können, werden wir im Sinne einer bundeseinheitlichen Regelung kurzfristig ändern.

 

Die Verwendung von Schalldämpfern bei der Jagd wird in Hinblick auf den Gesundheitsschutz der Jägerinnen und Jäger und den Schutz der Jagdhunde (Tierschutz) zugelassen. Wir werden uns für eine bundesweit einheitliche Regelung hinsichtlich der Thematik der Schalldämpfer einsetzen.

 

Wir werden das Hundegesetz anpassen und bei der Feststellung der Gefährlichkeit eines Hundes einen Ausnahmetatbestand für Jagd- und Hütehunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung schaffen.

 

Zudem werden wir den Erhalt und die Weiterentwicklung der Schießstätten in Schleswig-Holstein aus der Jagdabgabe finanziell unterstützen.

Katrin Fedrowitz: Lob für Jäger und Sportschützen

Zum Bericht der Landesregierung zur freiwilligen Waffenabgabe und den Kontrollmaßnahmen von legalen Waffenbesitzern sagt die jagdpolitische Sprecherin und Sportschützin der SPD-Landtagsfraktion, Katrin Fedrowitz:

„Der Bericht macht deutlich, dass die legalen Waffenbesitzer in Schleswig-Holstein, wie Sportschützen und Jäger, sich verantwortungsvoll im Umgang mit ihren Waffen verhalten.“ weiterlesen

Freie Bahn für Wildtiere

Bild: Innenministerium BW/DJV
Bild: Innenministerium BW/DJV

ADAC, Deutscher Jagdverband, Naturschutzbund (NABU) und der WWF Deutschland wollen fünf Prozent weniger Wildunfälle jährlich. Deutschland hat zu wenig „Grüne Infrastruktur“. weiterlesen

Europ. Parlament stimmt Feuerwaffen-Richtlinie zu

Quelle: DJV
Quelle: DJV

Das Europäische Parlament hat gestern in Straßburg der umstrittenen Reform der EU-Feuerwaffenrichtlinie zugestimmt. Der ursprüngliche Entwurf der EU-Kommission wurde deutlich entschärft. Der jetzt beschlossenen Kompromiss ist zwar anwenderfreundlicher, enthält aber immer noch eine Reihe von fragwürdigen Maßnahmen. Der ursprünglichen Idee, nämlich europaweiter Terrorismusbekämpfung, wird die geplante Reform nicht gerecht. weiterlesen

Bundestag und Bundesrat beraten über Waffengesetz

Quelle: Grimm/DJV
Quelle: Grimm/DJV

Der Bundesrat hat heute eine Stellungnahme zur geplanten Änderung des Waffengesetzes abgegeben. Unter anderem befürwortet die Länderkammer erneut eine Verfassungsschutzabfrage bei der Zuverlässigkeitsprüfung. Zeitgleich hat der Bundestag über das Gesetz debattiert und den vorliegenden Entwurf in die Ausschüsse zur weiteren Beratung verwiesen. Einen Grünen-Antrag zur weiteren Verschärfung haben die Abgeordneten mehrheitlich abgelehnt. weiterlesen

"Wild auf Wild" - DJV startet Kampagne

Quelle: DJV
Quelle: DJV

Unter dem Motto „Wild auf Wild“ hat der DJV Aktionsmittel rund um Wildbret für Jäger entwickelt. Sie sollen den Auftritt ohne großen Aufwand professionalisieren und Werbung machen für die Jagd. Die Produkte ergänzen die bekannte Internetplattform www.wild-auf-wild.de. Neu ist der gleichnamige Facebook-Auftritt. weiterlesen

Jagdpächter, geht wählen!

Quelle: DJV
Quelle: DJV

Seit Jahren steigt der Beitrag, den Jagdpächter und Eigenjagdbesitzer an die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) entrichten müssen – allerdings ohne, dass die Leistung steigt. Vertreter der Jagd haben sich nun erstmalig mit der Liste 11 zur Wahl in den Wahlausschuss der SVLFG gestellt, um künftig mitzureden. Um die Jagdvertreter im Mai wählen zu können, müssen sich stimmberechtigte Jagdpächter, Mitpächter und Ehepartner registrieren. weiterlesen

Wolf im Kreis Herzogtum Lauenburg überfahren

Quelle: LJVSH; Bild: Rolfes/DJV
Quelle: LJVSH; Bild: Rolfes/DJV

Ein Wolf ist heute früh (6. März 2017) Kreis Herzogtum Lauenburg bei einem Verkehrsunfall getötet worden Das Tier war nordwestlich von Ratzeburg unvermittelt auf die B 207 geraten, so dass ein herankommendes Auto nicht mehr bremsen konnte und das Tier erfasste. weiterlesen

Bläserseminar des LJV wieder voll ausgebucht

Quelle: LJV SH
Quelle: LJV SH

Auch dieses Fortbildungsseminar war lange vor Anmeldeschluss voll ausgebucht und wie in den Vorjahren gab es viel Lob und Dankesworte der Bläser/innen. Immer beliebter wird dieses Wochenend-Seminar nicht nur bei den Schleswig-Holsteinern, auch andere Bundesländer haben davon gehört und so konnte der Landesbläservorstand Damen und Herren aus Berlin, NRW, Hamburg, Niedersachsen und Dänemark begrüßen; zeigt es den Organisatoren doch , einen richtigen Weg eingeschlagen zu haben. weiterlesen